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Fachkräftemangel im KiTa-Bereich wirksam bekämpfen – SPD Bremerhaven fordert Arbeitsmarktzulage für Fachkräfte

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„Wir brauchen eine Arbeitsmarktzulage für Fachkräfte im KiTa-Bereich um in Bremerhaven wettbewerbsfähig bleiben zu können“, fordert Martin Günthner, Vorsitzender der SPD Bremerhaven und Spitzenkandidat für die Bremische Bürgerschaft der SPD Bremerhaven.

Genau wie die Stadt Bremen hat insbesondere auch die Stadt Bremerhaven viel für die Ausbildung von Erzieher*innen und weiteren Fachkräften getan, steht aber vor der Herausforderung diese Fachkräfte in der Stadt zu halten. „Bei dem Ausbau der KiTa-Plätze sind wir auf einem sehr guten Weg. Aber nur wenn wir es schaffen dem Fachkräftemangel im Bereich der frühkindlichen Bildung wirksam zu begegnen, sind wir als Stadt attraktiv für junge Familien. Die Arbeitsmarktzulage ist hierbei ein wirksames Mittel. Das hat sich schon in anderen Städten gezeigt“, so Martin Günthner.

Die Möglichkeit einer solchen Zulage gibt es seit 2008 und wurde bereits in einigen Kommunen erfolgreich erprobt. München, Ingolstadt, Regensburg und auch Stuttgart haben hiervon Gebrauch gemacht. Gerade Ingolstadt konnte bereits nach wenigen Wochen erste Erfolge bei der Fachkräftegewinnung vermelden.

Ein großer Vorteil für die Kommune ist, dass eine solche Zulage befristet, mithin an die Mangellage gekoppelt werden kann. Das bedeutet, anders als bei einer tariflichen Lösung, dass man flexibel auf den Bedarf reagieren und diesen steuern kann.

Die SPD Bremerhaven will sich bei etwaigen Koalitionsverhandlungen dafür einsetzen, eine solche Umlage einzuführen, um den Standort Bremerhaven für KiTa-Kräfte noch interessanter zu machen und den bestehenden Fachkräften zu zeigen wie sehr wir ihr Engagement schätzen.

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