Bremerhaven muss Teil der nationalen Wasserstoffstrategie werden!

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Der Parteitag der SPD Bremerhaven fordert vom Senat mit überwältigender Mehrheit:

  • Sich dafür einzusetzen, dass Bremerhaven in der nationalen und grenzüberschreitenden Ausgestaltung der Pläne der Ferngasnetzbetreiber für ein Wasserstoff-Startnetz verankert wird!
  • Diese Position auch gegenüber der Bundesnetzagentur durchgesetzt wird!
  • Und die infrastrukturellen Voraussetzungen in Bremerhaven in der aktuellen Legislaturperiode geschaffen werden!

Bremerhaven ist als leistungsfähiger, international bekannter Hafen von der Nordsee über eine kurze Revierfahrt von Seeschiffen zu erreichen. Das gilt auch für den Import von Wasserstoff aus Nordseeanrainerstaaten wie auch aus anderen internationalen Quellen – nur so lassen sich bremische und vor allem überregionale Bedarfe an Wasserstoff decken. Bremerhaven ist prädestiniert und hat den Anspruch einen wesentlichen Transformationsbeitrag in der nationalen Wasserstoffstrategie durch den Aufbau von Wasserstoffwertschöpfungsketten zu erbringen. Diese Importoptionen erfordern die Anbindung Bremerhavens auch an ein leistungsfähiges Pipelinenetz. Zudem sind Häfen ein Hotspot der Wasserstoffnutzung. Daher ist für uns klar: Bremerhaven muss Teil der nationalen Wasserstoffstrategie werden und im Wasserstoffkernnetz berücksichtigt werden!

„Die Projekte Hydrogen Lab Bremerhaven mit einer 2 MW-Elektrolyseureinheit, einem Elektrolyseur-Testfeld, das Microgrid-Testlabor, eine öffentliche Wasserstofftankstelle, das Ausrichten der Busflotte des ÖPNV auf Wasserstoffantrieb und das Projekt MariSynFuel zur Herstellung von grünem Methanol für die Schifffahrt sind wichtige Impulse den neuen Energieträger zu implementieren, Bremerhaven als Kompetenzzentrum für Wasserstoffanwendungen und als H2-Testzentrum zu entwickeln und damit den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft in Bremerhaven zu fördern. Bremerhaven hat die besten Voraussetzungen das maritime Powerhouse der Zukunft an der Nordseeküste zu werden“, so Martin Günthner, Vorsitzender der SPD Bremerhaven, abschließend.

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