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SPD-Fraktion verurteilt Brandanschläge gegen Bremerhavener Ordnungskräfte

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Innerhalb kurzer Zeit wurden zwei Fahrzeuge des Bürger- und Ordnungsamtes durch gezielte Brandstiftung zerstört. Die Anschläge auf eine Behörde, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich dafür arbeiten, unsere Stadt sicher und lebenswert zu gestalten, sind ein nicht hinnehmbarer Angriff auf die öffentliche Ordnung und unsere Stadtgesellschaft.

„Als SPD-Fraktion verurteilen wir die Brandanschläge auf die Fahrzeuge des Bürger- und Ordnungsamtes auf das Schärfste. Wir rufen die Bürgerinnen und Bürger Bremerhavens dazu auf, Hinweise und Beobachtungen, die zur Aufklärung der Straftaten beitragen können, zeitnah der Polizei zu melden. Angriffe auf die öffentliche Ordnung und damit auf uns alle dürfen nicht ungestraft bleiben“, fordert Martina Kirschstein-Klingner, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion und sicherheitspolitische Sprecherin.

Die beiden Brandanschläge auf Einsatzfahrzeuge des Bremerhavener Bürger- und Ordnungsamtes stehen nicht isoliert. Sie reihen sich ein in eine besorgniserregende Entwicklung: Bundesweit nehmen die Übergriffe auf Sicherheits- und Einsatzkräfte seit Jahren zu. Im Jahr 2024 wurden 106.875 Polizistinnen und Polizisten Opfer eines Angriffs. Auch beim Technischen Hilfswerk wurden mit 2.916 betroffenen Einsatzkräften neue Höchststände erreicht. Bei den Feuerwehren wurde bereits 2023 mit 687 Fällen der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen registriert.

„Es darf nicht sein, dass Menschen und Ausrüstung, die sich für ein gutes und sicheres Zusammenleben in Bremerhaven einsetzen, Ziel von Übergriffen werden. Es ist nur dem Glück zu verdanken, dass bei den Brandanschlägen bislang keine Menschen zu Schaden gekommen sind. Ein Brandanschlag birgt erhebliche Gefahren, für die Beschäftigten des Bürger- und Ordnungsamtes ebenso wie für Passantinnen und Passanten sowie Anwohnerinnen und Anwohner. Als SPD-Fraktion sprechen wir den Beschäftigten des Bürger- und Ordnungsamtes deshalb unsere volle Solidarität aus“, so Kirschstein-Klingner.

„Aus den Vorfällen muss auch die Konsequenz gezogen werden, die Fahrzeuge des Bürger- und Ordnungsamtes künftig besser zu schützen – etwa durch verstärkte polizeiliche Präsenz und die Unterbringung in Garagen oder anderen abschließbaren Bereichen. Es ist bedauerlich, dass solche Maßnahmen notwendig werden. Angesichts der gezielten Brandanschläge müssen wir jedoch alles dafür tun, öffentliches Eigentum und vor allem die Menschen, die damit arbeiten, bestmöglich zu schützen“, erklärt Martina Kirschstein-Klingner abschließend.

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