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SPD Bremerhaven unterstützt Aktion gegen die AfD Versammlung in Bremerhaven

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Strelow: „Rechtsextremisten dürfen keine zusätzlichen Bühnen bekommen“

Die SPD Bremerhaven kritisiert scharf, dass der Geschäftsführer der Havenstudios, Jens

Grotelüschen, der AfD am kommenden Samstag Räumlichkeiten für eine Parteiveranstaltung zur

Verfügung stellt.

„Wer einer Partei, deren Landesverbände teilweise als gesichert rechtsextrem eingestuft

werden, seine Räume für Parteiveranstaltungen öffnet, kann sich nicht darauf zurückziehen,

lediglich ein neutraler Vermieter zu sein. Rechtsextremisten dürfen keine zusätzlichen Bühnen

bekommen, sondern es braucht eine starke demokratische Gesellschaft, die ihnen entschieden

entgegentritt“, erklärt Janina Strelow, stellvertretende Vorsitzende der SPD Bremerhaven.

Die AfD stehe für Ausgrenzung, Hass und Hetze und greife zentrale Werte der freiheitlichen

Demokratie an. „Das ist das genaue Gegenteil dessen, wofür Bremerhaven steht: eine

weltoffene Stadt, in der Menschen unterschiedlichster Herkunft friedlich zusammenleben. Diese

Haltung müssen wir gemeinsam verteidigen“, so Strelow.

Die SPD Bremerhaven sieht deshalb auch die Entscheidung kritisch, der AfD die Havenstudios für

ihre Veranstaltung zur Verfügung zu stellen. „Natürlich gehört es zur Demokratie, dass Parteien

ihre Positionen vertreten und Veranstaltungen durchführen können. Daraus folgt aber keine

Verpflichtung für private Vermieter, einer Partei wie der AfD ihre Räumlichkeiten zur Verfügung

zu stellen. Demokratische Haltung bedeutet für uns auch, sich rechtsextremer Positionen

entgegenzustellen. Das müsste auch ein ehemaliger Fraktionsvorsitzender der FDP verstehen.

Freiheit bedeutet nämlich gerade nicht, Hass und Hetze Räume zu geben“, erklärt Strelow.

Gleichzeitig unterstützt die SPD Bremerhaven ausdrücklich den angekündigten friedlichen

Protest gegen die AfD-Veranstaltung. Sie ruft die Bremerhavenerinnen und Bremerhavener dazu

auf, sich den zivilgesellschaftlichen Akteuren, Gewerkschaften und Bündnissen gegen Rechts

anzuschließen und sich an der geplanten Menschenkette gegen die AfD-Veranstaltung in den

Havenstudios zu beteiligen.

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