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SPD Bremerhaven fordert Erhalt der Kinderklinik

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Strelow: „Die Kinderklinik in Bremerhaven muss erhalten bleiben!“

Die SPD Bremerhaven fordert eine verlässliche Zukunftsperspektive für die Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Reinkenheide.

Janina Strelow, stellvertretende Vorsitzende der SPD Bremerhaven, spricht sich mit Nachdruck für den Erhalt der Kinderklinik am Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide (KBR) aus. Angesichts der angespannten finanziellen Situation vieler Krankenhäuser und auch des KBR dürfe die medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen nicht zur Verhandlungsmasse werden.

„Bremerhaven braucht eine leistungsfähige Kinderklinik. Für Eltern muss klar sein: Wenn ihr Kind plötzlich schwer erkrankt oder dringend Hilfe benötigt, erhält es hier vor Ort schnell und kompetent Hilfe. Eine Verlagerung der Versorgung nach Bremen oder in weiter entfernte Kliniken wäre für viele Familien nicht zumutbar“, erklärt Strelow.

Die Kinderklinik versorgt nicht nur Kinder und Jugendliche aus Bremerhaven, sondern auch zahlreiche Familien aus dem niedersächsischen Umland. Sie behandelt akute und chronische Erkrankungen und übernimmt zudem die Versorgung von Neu- und Frühgeborenen mit besonderen medizinischen Bedürfnissen.

2024 ist die Kinderklinik in moderne Räumlichkeiten im neu errichteten Haus K am Klinikum Reinkenheide umgezogen.

Für Strelow ist deshalb klar, dass bei möglichen Umstrukturierungen am Klinikum nicht allein betriebswirtschaftliche Kennzahlen entscheidend sein dürfen:

„Kinderkliniken lassen sich nicht danach beurteilen, ob jedes Bett an jedem Tag vollständig ausgelastet ist. Sie müssen jederzeit auf Notfälle für die Kleinsten in unserer Gesellschaftvorbereitet sein und dafür Personal, Räume und medizinische Ausstattung vorhalten. Diese Versorgung ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und muss entsprechend finanziert werden.“

Der Magistrat Bremerhaven hat das Klinikum im Juni 2026 durch eine Erhöhung des Kassenkredits um zehn Millionen Euro zunächst finanziell abgesichert. Diese kurzfristige Stabilisierung müsse nun durch eine langfristige Lösung ergänzt werden.

„Die Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard ist gefordert, gemeinsam mit dem Land Niedersachsen die Versorgung der Kinder aus Stadt und Land durch die Absicherung der Kinderklinik sicherzustellen. Denn klar ist: die Aufwendungen können nicht dauerhaft aus demBremerhavener Haushalt ausgeglichen werden“, so Strelow abschließend.

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