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SPD-Fraktion begrüßt die Ermöglichung einer neuen Feuerwehrwache im Stadtnorden

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„Wir haben verbesserten Brandschutz und schnellere Lebensrettung seit Jahren vorangetrieben“

Der Bremer Senat hat den Weg für die Änderung des Flächennutzungsplans im Hafen freigemacht. Damit ist eine wichtige Voraussetzung für den Bau einer neuen Feuerwehrwache im Stadtnorden geschaffen. Die Wache soll an der Ecke Cherbourger Straße/Alfred-Wegener-Straße entstehen. Stadt und Land haben bereits 14 Millionen Euro für das Bauprojekt auf einer rund 10.000 Quadratmeter großen Fläche bereitgestellt. Da das Grundstück im stadtbremischen Hafengebiet liegt, war die finale Entscheidung des Senats erforderlich.

Mit der neuen Feuerwache soll erreicht werden, dass Einsatzkräfte im Stadtnorden innerhalb von sechseinhalb Minuten am Einsatzort eintreffen können. Für die SPD-Fraktion ist das ein entscheidender Schritt für mehr Sicherheit und eine schnellere Lebensrettung.

„Diese schnelle Ankunftszeit kann für Menschen, die bei einem Brand unmittelbar bedroht sind, überlebenswichtig sein. Bei Brandeinsätzen steht die Rettung von Menschenleben an erster Stelle – erst danach geht es um den Schutz von Gebäuden und Sachwerten“, erklärt Jörn Hoffmann, Stadtverordneter und ehemaliger Feuerwehrdezernent.

Hoffmann erinnert daran, dass die SPD die Errichtung einer Feuerwehrwache im Stadtnorden bereits seit vielen Jahren vorangetrieben hat: „Bereits in den 2010er-Jahren wurde während meiner Zeit als Stadtrat für die Feuerwehr an einer Lösung für den Stadtnorden gearbeitet. Der verheerende Brand im Grenfell Tower in London hat uns 2017 noch einmal eindringlich vor Augen geführt, wie wichtig eine schnelle Erreichbarkeit der Einsatzkräfte ist – gerade bei Bränden in höheren Wohnlagen, wie wir sie teilweise auch in Leherheide haben. Dass die Feuerwehrwache nun konkret ermöglicht wird, ist deshalb auch ein Ergebnis unserer langjährigen politischen Arbeit.“

Die für die Feuerwehrwache vorgesehene Fläche war im Flächennutzungsplan bislang als naturbelassene Fläche ausgewiesen. Nach umfangreicher Prüfung steht nun fest, dass der Bau der Wache mit entsprechenden Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt werden kann.

„Wir begrüßen die Entscheidung des Senats. Für den in Anspruch genommenen Naturraum werden entsprechende Ausgleichsflächen geschaffen. Bei der Abwägung zwischen Naturschutz und der Rettung von Menschenleben in akuten Notfällen muss klar sein: Wenn Menschenleben unmittelbar gefährdet sind, muss die Lebensrettung Vorrang haben“, stellt Martina Kirschstein-Klingner, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für öffentliche Sicherheit, abschließend klar.

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