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Fakten statt Vorwürfe: So macht die Koalition Bremerhaven klimafest

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Der Vorwurf der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen + P, Bremerhaven tue zu wenig gegen die Folgen des Klimawandels, greift deutlich zu kurz und wird der tatsächlichen Arbeit der Stadt nicht gerecht. Der Magistrat sowie die Koalition aus SPD, CDU und FDP in Bremerhaven sind sich der Herausforderungen durch den Klimawandel seit Jahren sehr bewusst. Bereits 2018 wurde eine umfassende Klimaanpassungsstrategie beschlossen, die 2025 auf Grundlage neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse fortgeschrieben wurde. Ergänzend dazu wurde 2024 ein Hitzeaktionsplan erarbeitet. Damit handelt Bremerhaven frühzeitig, systematisch und vorausschauend.

„Ziel der Klimaanpassungsstrategie ist es, die Stadt widerstandsfähiger gegen Hitzewellen, Starkregen und steigende Meeresspiegel zu machen und die Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger langfristig zu sichern“, erklärt Sönke Allers, Fraktionsvorsitzender der SPD sowie bau- und umweltpolitischer Sprecher. Diese Zielsetzung ist keine bloße Absichtserklärung, sondern wird seit Jahren Schritt für Schritt umgesetzt. Zu den bereits realisierten Maßnahmen zählen unter anderem das Handlungskonzept Stadtbäume, das im Rahmen des Förderprojekts RE:SET gestartet wurde und kontinuierlich fortgeführt wird, die Bereitstellung von Trinkwasser an Hitzetagen durch Trinkwasserbrunnen in der Innenstadt sowie ein eigenes Umsetzungsmanagement für die Klimaanpassungsstrategie, das zwischen 2022 und 2024 durch Mittel der Nationalen Klimaschutzinitiative unterstützt wurde. „Wir nehmen die Herausforderungen des Klimawandels ernst und haben konkrete Maßnahmen ergriffen, die sich sichtbar im Stadtbild niederschlagen“, so Allers.

Ein besonderer Schwerpunkt der fortgeschriebenen Klimaanpassungsstrategie 2025 liegt auf dem Handlungsfeld Wasser. Hier verfolgt Bremerhaven konsequent das Prinzip der Schwammstadt: „Regenwasser soll nicht nur abgeleitet, sondern vor Ort gespeichert oder versickert werden“, erläutert Allers. Blaue Infrastruktur und Stadtgrün sorgen in Hitzephasen für Abkühlung, während zugleich Hochwasserschutz, Grundwasserschutz und Wassereinsparung gestärkt werden.

Dass diese Strategie ganz konkret im Stadtbild sichtbar wird, zeigen zahlreiche Entsiegelungs- und Begrünungsmaßnahmen der vergangenen Jahre. So wurden versiegelte Kreuzungsbereiche wie an der Elbestraße/Stresemannstraße oder am Elbinger Platz umgebaut und mit zusätzlichen Grünstreifen versehen. Entlang der Wurster Straße in Speckenbüttel sowie der östlichen Lindenstraße in Wulsdorf wurden beschädigte Radwege entsiegelt und in Grünflächen umgewandelt. Mit der Eröffnung des kirchPARKs an der Großen Kirche im August 2025 wurden große Teile eines ehemaligen Parkplatzes entsiegelt und in eine Park- und Spielanlage überführt. Ähnliche Maßnahmen erfolgten unter anderem zwischen den Stadthäusern 2 und 4 sowie auf Schulhöfen wie dem der Gaußschule.

Auch künftig gilt: Klimaanpassung ist ein fortlaufender Prozess. Die Fortschreibung der Klimaanpassungsstrategie sieht ausdrücklich vor, öffentliche Räume modellhaft und naturbasiert umzugestalten.

Zusammenfassend lässt sich festhalten: Bremerhaven handelt frühzeitig, umfassend und konkret. „Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen + P kann offenbar nur schwer akzeptieren, dass die Koalition aus SPD, CDU und FDP in den vergangenen Jahren wirksame Maßnahmen für mehr Klimaschutz und Klimaanpassung auf den Weg gebracht hat. Anstatt konstruktiv an einer verbesserten Klimaresilienz mitzuwirken, wird fälschlicherweise behauptet, die Stadt tue zu wenig. Das blendet sowohl die strategische Planung als auch die Vielzahl bereits umgesetzter Maßnahmen aus. Das ist keine konstruktive Oppositionsarbeit, sondern Murks“, stellt Allers abschließend klar.

Bremerhaven stellt sich den Folgen des Klimawandels – sichtbar, messbar und mit langem Atem.

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