Mit der Reform der Notfallversorgung schafft der Deutsche Bundestag die Grundlage für eine bessere Vernetzung von Notaufnahmen, ärztlichem Bereitschaftsdienst und Rettungsdiensten. Kernstück sind Integrierte Notfallzentren (INZ) für die sich die SPD-Fraktion in Bremerhaven seit Jahren stark macht.
„Das bestätigt, was wir in Bremerhaven bereits 2023 im Gesundheitsausschuss auf den Weg gebracht haben“, erklärt Jörn Hoffmann, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Durch seine Initiative hatte die Koalition aus SPD, CDU und FDP beschlossen, ein INZ am Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide einzurichten.
Ein INZ bündelt Notaufnahme und ärztliche Notdienstpraxis mit einer zentralen Ersteinschätzung. So werden Patientinnen und Patienten gezielt in die passende Versorgung geleitet. Davon profitieren auch Feuerwehr und Rettungsdienst, da kürzere Übergabezeiten die Einsatzbereitschaft verbessern.
„Bremerhaven braucht keine neue Debatte, sondern die zügige Umsetzung“, betont Hoffmann. „Klinikum, Kassenärztliche Vereinigungen Bremen und Niedersachsen sowie das Gesundheitsamt sollten jetzt gemeinsam handeln. Ergänzend können eine allgemeinmedizinische Praxis im bestehenden MVZ des Klinikums und eine direkte Terminvermittlung über das kassenärztliche Vergabeportal für eine weitere Entlastung sorgen“, so Jörn Hoffmann. Der Bundestagsbeschluss gibt der bereits vorbereiteten Bremerhavener Lösung zusätzlichen Rückenwind. Das Integrierte Notfallzentrum am Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide muss jetzt kommen

