Wie entwickelt sich der Speckenbütteler Park weiter? Was bedeutet die Renaturierung konkret? Und was können wir für mehr Sicherheit und Sauberkeit tun? Über diese Fragen hat die SPD-Stadtverordnetenfraktion Bremerhaven gemeinsam mit 65 Bürgerinnen und Bürgern direkt vor Ort im Speckenbütteler Park diskutiert.
Zu Gast waren Gartenbaudezernentin Mandy Kathe-Heppner, Thomas Herbrig, Leiter des Ordnungsamtes, sowie Jörg Zager, Vorsitzender des Bauernhausvereins. Moderiert wurde die Veranstaltung von Martina Kirschstein-Klingner.
Ein zentraler Schwerpunkt war die Renaturierung des Parks und das Bremerhavener Programm „RE:SET – Renaturierung einer Hafenstadt“. Im Rahmen des Programms werden unter anderem die Waldbestände im Gesundheitspark Speckenbüttel klima- und zukunftsfest umgebaut. Geschädigte Fichtenbestände wurden dabei schrittweise entfernt und durch einen vielfältigeren, widerstandsfähigeren Mischwald ersetzt. Tausende neue Bäume wurden im Speckenbütteler Park und im Bürgerpark gepflanzt. Ziel ist es, die Parks besser auf Trockenheit, Stürme und die Folgen des Klimawandels vorzubereiten und gleichzeitig neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu schaffen. (Seestadt Bremerhaven)
Mandy Kathe-Heppner erläuterte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, warum dieser Umbau notwendig ist und wie sich der Park dadurch in den kommenden Jahren verändern wird. Gerade bei Veränderungen in einer so beliebten Grünanlage ist es aus Sicht der SPD wichtig, nicht nur zu informieren, sondern mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen.
Doch ein lebenswerter Park besteht nicht nur aus Natur und Grün. Viele Wortmeldungen drehten sich auch um Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit. Thomas Herbrig konnte als Leiter des Ordnungsamtes unmittelbar auf Fragen und Hinweise aus der Bürgerschaft eingehen. Dabei wurden konkrete Erfahrungen aus dem Park angesprochen und Möglichkeiten diskutiert, wie Probleme frühzeitig erkannt und angegangen werden können.
Mit Jörg Zager vom Bauernhausverein ging es zudem um die besondere Bedeutung des Speckenbütteler Parks als Ort der Begegnung, der Naherholung und der Bremerhavener Geschichte. Der Park ist für viele Menschen weit mehr als eine Grünanlage: Er ist ein Stück Lebensqualität im Bremerhavener Norden.
„Dass 65 Bürgerinnen und Bürger zu unserer Veranstaltung gekommen sind, zeigt, wie wichtig den Menschen ihr Speckenbütteler Park ist. Genau diesen direkten Austausch wollen wir als SPD-Fraktion: raus aus den Sitzungsräumen, hin zu den Orten, um die es geht, zuhören und gemeinsam nach Lösungen suchen“, so Moderatorin und stellv. Fraktionsvorsitzende Martina Kirschstein-Klingner.
Für die SPD-Fraktion ist klar: Der Speckenbütteler Park soll auch für kommende Generationen ein attraktiver, sicherer und naturnaher Ort bleiben. Programme wie RE:SET leisten hierfür einen wichtigen Beitrag. Gleichzeitig braucht es den kontinuierlichen Austausch mit denjenigen, die den Park täglich nutzen.
Die große Beteiligung an der Veranstaltung zeigt: Wenn Politik direkt vor Ort stattfindet und konkrete Fragen des eigenen Lebensumfeldes behandelt, bringen sich die Menschen gerne ein.

