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SPD-Fraktion stimmt für digitalgestützte Verbesserungen des Bremerhavener Bevölkerungsschutzes

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Bei Großschadenslagen und Katastrophen möchten viele Menschen spontan helfen. Diese sogenannte Spontanhilfe läuft jedoch häufig unstrukturiert und unkoordiniert ab. Helfende erhalten nicht die Informationen, die sie für eine gezielte Unterstützung benötigen, oder werden gar nicht erst aktiviert, weil den Einsatzkräften ihre individuellen Fähigkeiten und Möglichkeiten nicht bekannt sind.

Um diese Koordinationslücke zu schließen, wurde das Projekt „Mobile Helfer – die sinnvolle Ergänzung im Bevölkerungsschutz“ ins Leben gerufen. Unterstützt wird es vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Entwickelt wurde das Projekt von der Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe – bestehend aus ASB, DRK, DLRG, JUH und MHD – sowie dem Verein Mobile Retter e.V.

Die appgestützte Lösung ermöglicht die Registrierung von Spontanhelfenden und schafft die Voraussetzungen für deren gezielte Koordination und Aktivierung im Ernstfall. Gleichzeitig erhalten die Helfenden die notwendigen Informationen, um ihre Unterstützung schnell und effektiv leisten zu können.

„Wir unterstützen neue digitale Wege zur Verbesserung des Bremerhavener Bevölkerungsschutzes. Die nun beschlossene Pilotphase des Projekts ,Mobile Helfer‘ wird wichtige Erfahrungen liefern, um eine App zu etablieren, mit der Spontanhelfende im Notfall gezielt und im Sinne eines optimierten Bevölkerungsschutzes koordiniert werden können“, erklärt Martina Kirschstein-Klingner, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion und Sprecherin für öffentliche Sicherheit.

„Gerade in Krisen- und Katastrophensituationen kommt es darauf an, vorhandene Kräfte schnell zusammenzubringen und sinnvoll einzusetzen. Digitale Möglichkeiten können dabei eine wichtige Ergänzung zu den bestehenden Strukturen des Bevölkerungsschutzes sein“, so Kirschstein-Klingner weiter.

Während der Pilotphase entstehen der Stadt Bremerhaven keine zusätzlichen finanziellen Belastungen, da das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe die Kosten übernimmt. Für die Stadt fällt lediglich ein personeller Aufwand an.

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