Strelow: Land muss Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide unterstützen
Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Janina Strelow, fordert das Land Bremen auf, sich aktiv an einer Lösung zur Stabilisierung des Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide zu beteiligen.„Das Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide ist ein unverzichtbarer Bestandteil der öffentlichen Gesundheits- und Daseinsvorsorge in unserer Seestadt und darüber hinaus. Es sichert die medizinische Versorgung zehntausender Menschen und ist zugleich einer der wichtigsten Arbeitgeber der Region. Deshalb darf Bremerhaven mit den aktuellen Herausforderungen nicht allein gelassen werden“, erklärt Strelow.
Erstaunt zeigt sich die SPD-Politikerin über die jüngsten Aussagen von Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard. „Es ist bedenklich, dass die Gesundheitssenatorin offenbar nur wenig oder gar keine Kenntnisse über die aktuelle Lage und die Herausforderungen des Bremerhavener Klinikums hat. Gerade als zuständige Senatorin muss man sich einen Überblick über die Situation aller Kliniken im Land Bremen machen.“
Strelow fordert deshalb ein deutlich stärkeres Engagement des Landes. „Wir rufen die Gesundheitssenatorin ausdrücklich dazu auf, sich intensiver mit der Seestadt Bremerhaven zu beschäftigen und Bremerhaven gesundheitspolitisch nicht aus dem Blick zu verlieren. Wer als Senatorin Verantwortung für die Gesundheitsversorgung im Land trägt, muss sich auch für das Klinikum Bremerhaven- Reinkenheide öffnen.“ Für die SPD ist klar, dass das Klinikum langfristig gesichert und zukunftsfest aufgestellt werden muss. „Wir stehen klar zu unserem Klinikum Bremerhaven Reinkenheide. Jetzt geht es darum, gemeinsam Lösungen zu finden, um dem Defizit zu begegnen und das Klinikum wirtschaftlich und strukturell sicher für die Zukunft aufzustellen. Das Land muss das Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide unterstützen.Am besten Stadt und Land – Hand in Hand“, so Strelow abschließend.

