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SPD-Fraktion fordert ein resilientes Notfallversorgungssystem mit besserer Koordination zwischen Krankenhäusern, Notdiensten und Sozialdiensten

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Soziale Resilienz ist eine der tragenden Säulen einer widerstandsfähigen Gesellschaft – gerade in herausfordernden Zeiten. Für eine ganzheitlich gedachte Resilienz spielt ein leistungsfähiges und gut koordiniertes Notfallversorgungssystem eine zentrale Rolle. Aus Sicht der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Bremerhaven besteht daher dringender Handlungsbedarf bei der Entlastung der zentralen Notaufnahme. Ein wesentlicher Baustein ist die Einrichtung eines sogenannten Integrierten Notfallzentrums (INZ).

Ein Integriertes Notfallzentrum soll künftig als verbindendes Element zwischen dem ambulanten und dem stationären Bereich fungieren. Es ist ein zentraler Bestandteil der anstehenden Krankenhausreform und trägt maßgeblich dazu bei, Patientinnen und Patienten zielgerichtet zu versorgen sowie die Notaufnahmen spürbar zu entlasten.

„Ein Integriertes Notfallzentrum ist für Bremerhaven kein Luxusprojekt, sondern eine notwendige strukturelle Weiterentwicklung unserer Gesundheitsversorgung. Wenn wir die zentrale Notaufnahme nachhaltig entlasten wollen, müssen wir jetzt die richtigen Weichen stellen“, erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Jörn Hoffmann.

Um dieses Projekt sowie weitere notwendige Maßnahmen in Bremerhaven umsetzen zu können, fordert die SPD-Fraktion eine gerechte Verteilung der Mittel aus dem Krankenhausstrukturfonds auf beide Städte des Landes Bremen. Eine alleinige Verwendung der Fördermittel für die Stadt Bremen lehnt die SPD-Fraktion entschieden ab.

„Die Mittel aus dem Krankenhausstrukturfonds sind für das gesamte Land Bremen vorgesehen. Es darf nicht sein, dass Bremerhaven hier strukturell benachteiligt wird. Wir brauchen eine faire und ausgewogene Finanzierung, damit auch unsere Stadt ein resilienteres Notfallversorgungssystem erhält“, so Hoffmann weiter.

Abschließend betont Hoffmann: „Die Senatorin Bernard von den Linken muss endlich begreifen, dass unser Bundesland nicht an der Lesum aufhört. Die Menschen in Bremerhaven haben als Bürgerinnen und Bürger des Landes Bremen ihren gerechten Anteil verdient.“

Die SPD-Fraktion kündigt an, sich weiterhin mit Nachdruck für eine ausgewogene Mittelverteilung und eine nachhaltige Stärkung des Gesundheitsstandortes Bremerhaven einzusetzen.

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