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SPD-Abgeordnetengemeinschaft: Unser hafen – unsere zukunft

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Unser Hafen – unsere Zukunft!

Bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch kommen und danach den Hafen aus nächster Nähe erleben – unter diesem Motto hatten die SPD-Bürgerschaftsabgeordneten zu einem politischen Austausch mit anschließender Hafenbustour eingeladen. In entspannter Atmosphäre trafen sich über 70 interessierte Gäste, um über die Zukunft des Hafens zu sprechen und zu sehen, was politische Entscheidungen konkret vor Ort bewirken.

Der Hafen ist das wirtschaftliche Herz Bremerhavens. Jeder fünfte Arbeitsplatz im Land Bremen hängt direkt oder indirekt von den Häfen ab. Tausende Menschen arbeiten hier in der maritimen Wirtschaft und in der Logistik. Als einer der größten Universalhäfen Europas ist Bremerhaven nicht nur Umschlagplatz für Container, Autos und Lebensmittel, sondern auch ein wichtiger Standort für den internationalen Handel und für den Tourismus.

Nach dem gemeinsamen Auftakt bei Mut’s Kitchen ging es mit dem Hafenbus direkt ins Hafengebiet. Begleitet wurde die Tour von Robert Howe, Geschäftsführer von bremenports, sowie Marc Dietrich,Geschäftsführer der Eurogate Container Terminal Bremerhaven GmbH, die  den Teilnehmenden einen Blick hinter die Kulissen ermöglichten. Sie zeigten, wo aktuell investiert wird, welche Bauprojekte laufen und wie sich der Hafen auf die Zukunft vorbereitet. So wurde anschaulich, wie politische Beschlüsse und Haushaltsentscheidungen ganz konkret in Infrastruktur, Arbeitsplätzen und moderner Technik ankommen.

Im Mittelpunkt standen dabei drei Themen: das Kreuzfahrtterminal, der Ausbau von Landstrom und die großen Investitionen von Bund und Land in die Hafeninfrastruktur. Das Kreuzfahrtgeschäft ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt, der Tourismus, Handel und Gastronomie stärkt. Gleichzeitig wird der Hafen klimafreundlicher: Mit neuen Landstromanlagen können Schiffe ihre Motoren im Hafen abschalten – das bedeutet weniger Abgase, weniger Lärm und bessere Luft für die Menschen in Bremerhaven.

„Der Hafen ist das Rückgrat unserer Stadt – wirtschaftlich, sozial und für unsere Zukunftsperspektiven“, betonte Janina Strelow, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD- Bürgerschaftsfraktion. „Deshalb setzen wir uns als SPD-Abgeordnete in der Bremischen Bürgerschaft mit Nachdruck dafür ein, dass hier investiert wird und dass Bremerhaven von den Bundesmitteln für die Häfen profitiert.“

Ein zentrales Thema war auch die Frage der Finanzierung. Bund und Land investieren derzeit mit hohen Summen in die Häfen. Diese Mittel sind notwendig, um Kajenanlagen zu sanieren, moderne Technik einsetzen zu können und den Hafen sicher und wettbewerbsfähig zu halten. Die SPD-Bürgerschaftsfraktion hat sich in mehreren parlamentarischen Initiativen dafür eingesetzt, dass sich der Bund stärker an diesen Investitionen beteiligt und Bremerhaven von diesen Programmen profitiert.

„Politik darf nicht abstrakt bleiben“, so Strelow weiter. „Wir wollen zeigen, wofür wir im Parlament kämpfen und was diese Entscheidungen ganz konkret für Bremerhaven bedeuten – für Arbeitsplätze, für den Klimaschutz und für die Lebensqualität in unserer Stadt.“

Die Hafenbustour machte deutlich: „Hafenpolitik ist nicht nur Wirtschaftspolitik, sondern auch Klimapolitik, Sicherheitspolitik und Strukturpolitik. Investitionen in den Hafen bedeuten Investitionen in gute Arbeit, in moderne Infrastruktur und in die Lebensqualität der Stadt“, so Strelow abschließend.

Mit der Kombination aus Austausch bei Kaffee und Kuchen und der anschließenden Tour durch den Hafen setzen die SPD-Abgeordneten auf Nähe, Transparenz und Dialog. Auch künftig werden die Abgeordneten die diesen Weg weitergehen und politische Entscheidungen dort erklären, wo sie wirken: mitten in Bremerhaven.

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