Bremerhavener Inklusionspreis ausgelobt


Mit einem neu geschaffenen Bremerhavener Inklusionspreis sollen vorbildliche Praxisbeispiele in der Ausbildung und (Weiter-)Beschäftigung von Menschen mit besonderen Herausforderungen prämiert werden. Die Schirmherrschaft hat Stadtrat Uwe Parpart übernommen.
Den Preis hat die Arbeitsgruppe „Arbeit“ im „Netzwerk inklusives Bremerhaven“ (nib) ausgeschrieben und fordert Betriebe aus Bremerhaven zur Teilnahme auf. Bewerben können sich Betriebe, die beispielsweise besondere Arbeitszeitregelungen, betriebliche Assistenzen oder auch einen behindertengerecht umgestalteten Arbeitsplatz bieten, die Möglichkeiten für eine Bewerbung sind breit gefächert. Ausgezeichnet werden Ideen mit besondere Strahlkraft in den Kategorien „Einstellung oder Weiterbeschäftigung von Menschen mit besonderen Herausforderungen“ und „Ausbildung von Menschen mit besonderen Herausforderungen“.

Stadtrat Parpart bedankt sich bei den Initiatoren für diese Initiative und hofft, „dass es hierdurch mehr Impulse gibt für die Einstellung von schwerbehinderten Menschen in den ersten Arbeitsmarkt.“
Parpart ist überzeugt davon, dass immer mehr Unternehmen das große Potenzial von Menschen mit besonderen Herausforderungen erkennen. „Sie wissen, welche Chancen Inklusion im Betrieb mit sich bringt: Sie trägt zur Fachkräftesicherung bei, stärkt die Vielfalt im Betrieb und kann so eine starke und nachhaltige Weiterentwicklung des Unternehmens unterstützen.“
Je Kategorie gibt es einen Bewirtungsgutschein im Wert von 500 Euro zu gewinnen. Eine Jury bestehend aus Vertreter:innen des Netzwerks Inklusives Bremerhaven, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft BIS, des Arbeitgeberverbands Bremerhaven, der Agentur für Arbeit, der Bremerhavener Arbeitsloseninitiative, Selbstvertreter:innen und dem Bremerhavener Behindertenbeauftragten werden die Gewinner:innen ermitteln.
Im nib, das von der Aktion Mensch mitgetragen und finanziell unterstützt wird, engagieren sich Mitglieder vieler Bremerhavener Einrichtungen und Organisationen. Barrieren abschaffen, nicht nur im baulichen Sinne, sondern auch in den Köpfen der Menschen, dafür setzen sich die Mitglieder ein. Im nib haben sich Arbeitsgruppen ganz unterschiedlicher Ausrichtung gebildet, deren Mitglieder Bereiche wie Wohnen und Leben, Barrieren, Arbeit und Freizeit und Kultur gemeinsam bearbeiten.
Weitere Informationen gibt es unter www.netzwerk-inklusives-bremerhaven.de.

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