Klimaschutz ist zentrale politische Aufgabe

Brünjes: Klimaschutzanstrengungen nicht auf den Schultern der jungen Generationen austragen

Bremerhaven. Mit dem heutigen Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutz ist festgelegt geworden, dass Klimaschutz und die daraus entstehenden Aufgaben nicht bloß weit in die Zukunft verschoben werden können. Bereits heute muss auf allen Ebenen für eine konsequente CO2-Reduzierung gekämpft werden. 

Die Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen müssen für die Zeit nach 2030 definiert werden und bis 2030 verschärft werden.

Janina Brünjes, stellv. Unterbezirksvorsitzende der SPD Bremerhaven und Bürgerschaftsabgeordnete, mahnt an: Die Klimaschutzanstrengungen dürfen nicht allein auf den Schultern der jungen Generation ausgetragen wer-den. Junge Menschen werden nach dieser Entscheidung zurecht aufatmen können. Die Generationengerechtigkeit gewinnt hier an Gewicht – das freut mich sehr!“

Als weiteren Handlungsbedarf betont Brünjes: „Das Urteil zeigt auch, wie dringend wir Klimaschutz vor Ort betreiben müssen. „Think big“ muss unser Motto sein. Ich fordere die Parteien auf, sich gemeinsam für eine Vorreiterstellung von Bremerhaven im Klimaschutzbereich einzusetzen. Unser Ziel muss sein, unsere Wirtschaft klimaneutral zu gestalten. Insbesondere in der Erneuerung von Wind-kraftanlagen im Offshorebereich aber auch in der Erzeugung von Wasserstoff liegen die größten Chancen nachhaltig unsere Emissionsbilanz zu verbessern. Dabei werden die Sozialdemokraten darauf achten, dass der grüne Wandel nicht zu sozialen Verwerfungen führt oder auf dem Rücken der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausgetragen wird. Im Gegenteil müssen die Chancen auf neue Bremerhavener Arbeitsplätze wahrgenommen und gefördert werden. Die Bremerhavener SPD wird die Klimastadt Bremerhaven weiter voranbringen und für eine gute Zukunft auch für unsere Jugend kämpfen.“

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