Studenten in der Corona-Krise nicht vergessen!

Janina Strelow berichtet:

Es ist für unsere Seestadt sehr wichtig, dass wir die Hochschule Bremerhaven vor Ort haben. Mit den klugen Köpfen bin ich sehr gerne in Kontakt!
Corona macht den Studis nach wie vor zu schaffen. Veranstaltungen nur per Video und ohne Kontakt zu den Mitmenschen sind nicht das Gleiche. Völlig richtig, dass die Studis auch nun in der Omikronwelle darauf aufmerksam machen.


So waren unsere Maßnahmen, wie Freiversuche bei Prüfungen oder eine gesicherte Zahlung des Bafögs durch die verlängerte individuelle Regelstudienzeit im letzten Semester eine große Hilfe für die Studis. Hieran werden wir nun anknüpfen!
Die Hoffnung war groß, dass die Pandemie im neuen Jahr 2022 in ruhigere Fahrwasser gerät. Das Gegenteil war der Fall. So ist seit einigen Wochen die Hochschule überwiegend digital unterwegs und Präsenzveranstaltungen können nicht wie gewünscht stattfinden. 
Genauer dieser Zustand sorgte dafür, dass sich die Studierenden u.a. in Form einer Petition für eine weiterführende Unterstützung der genannten Hilfen stark machen. 
Wir als SPD vergessen die Studenten in der Krise nicht! 

Vielen Dank für den Austausch an die Studierenden Sammy Al Bayati und den Initiator einer studentischen Petition, Martin Rott.

1 Kommentar zu „Studenten in der Corona-Krise nicht vergessen!“

  1. Eigentlich sollte man meinen das die vorgeschlagenen Maßnahmen einen positiven Einfluss haben sollten. Durch meinen Einblick in das studentische Treiben bin ich aber eines Besseren belehrt worden.
    Die Freiversuche haben dazu geführt, dass viele Studenten die Prüfungsvorbereitung nicht sonderlich ernst genommen haben. Natürlich ist dann das Bestehen der Prüfungen kaum noch möglich. Die Studenten schieben dann eine wahre Flut von nicht bestandenen Prüfungen vor sich her. Nach Onlineprüfungserfahrung versuchen „findige“ Studenten für die nächsten Prüfungen in kleinen Gruppen die Prüfung zu bewältigen, oder man lässt die Prüfung gleich von einem erfahrenen Studenten schreiben, der sich dafür bezahlen lässt.
    Gestellte Hausaufgaben werden von den schwachen Studenten in Gruppen erarbeitet, obwohl das Einzelleistungen sein sollen. Der Ideenreichtum ist praktisch grenzenlos. Die Reaktionen der Professoren reicht von „Kopfschütteln“ bis „Schweigen“, wenn die Studenten das unumwunden in der Onlinevorlesung preisgeben.
    Wenn man Onlinevorlesungen beiwohnt mit 70 Teilnehmern, der Professor um Wortmeldungen bittet und niemand meldet sich, kann man erahnen, wie ernsthaft das Studium in den Anfangssemestern noch genommen wird.
    Das Thema Bafög ist dabei besonders brisant. Eigentlich ist das auch eine wichtige Sache und wichtig für Studenten, die darauf angewiesen sind. Wie man dieses Werkzeug in Corona-Zeiten für sich nutzt, möchte ich lieber nicht beschreiben um den letzten „Nicht-Aufgeklärten“ auf die Spur zu bringen.
    Corona hat viele Möglichkeiten aufgezeigt, perfekte Lehrmittel zur Verfügung zu stellen, geworden ist daraus leider etwas anderes.

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